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kindheit + jugend

Bardowick bedeutet für mich persönlich eine wundervolle, aber angepasste Kindheit, eine schwierige Jugend und ein wehmütiges Klagen aus der Riesenstadt Berlin zu so einem schönen und beschaulichen Dorf.

Wenn ich ganz früh anfange, dann waren wir viele Kinder, deren Mütter Hausfrauen waren, und deren Väter zur Arbeit gegangen sind. Wir hießen Annette, Karin, Ina, Tucky, Monika, Antje, Doris, Lolli, Jörg, Werner, Uwe, Karina, Franziska, Stefan, und Susanne.

Und wir wohnten alle in einer Straße, sind nahezu gleichzeitig zur Schule gekommen und kennen uns heute noch, wenn wir jeweils Ostern oder Weihnachten unsere Eltern und eventuell den Gottesdienst im Dom besuchen. Und all die anderen Kinder aus den Nachbarstraßen erwähne ich nicht, sonst wird die Liste zu lang.

Aufgrund der örtlichen Lage, gab es außer der üblichen Warnung vor einem "Mitschnacker", also einem Sexualstraftäter, der sich an Kinder heran macht, so gut wie keine Gefahren. Wir konnten frei auf der Straße herumlaufen, denn diejenigen, die dort mit dem Auto fuhren, waren fast ausnahmslos unsere eigenen Eltern, innerhalb von zwei Minuten waren wir im Wald, auf dem Feld, oder an einem Teich der sich Bühringsmoor nannte, und konnten machen was wir wollten.

Für uns war zum Beispiel eine typische Einschränkung: "Wenn ihr im Wald Baumhäuser oder Höhlen bauen wollt, dann dürft ihr keine Nägel in die Bäume schlagen". Außerdem gab es die Auflage, nicht zu nahe an Klein - Bühringsmoor heranzugehen, weil dort eine echte und in dem Sinne gefährliche Moorlandschaft war. Wenn wir abends nach Hause sollten, dann sagten uns unsere Eltern: "Du kommst dann nach Hause, wenn Lolli's Mutter ihn reinruft". Das funktionierte total prima, denn die Stimme der besagten Mutter reichte kilometerweit.

Heinz Rühmann La Le Lu

Und zur Entlastung der einzelnen Mütter, haben wir an einem Tag im Garten von Familie X gespielt und am nächsten Tag war dann der Garten von Familie Y dran.

Sicherlich haben wir uns genauso gestritten, wie alle anderen Kinder auch, aber unsere Eltern hatte dafür einen prima Trick bereit. Wenn ich zu meiner Mutter ging und herumzeterte, daß Annette mich geärgert hatte, bekam ich als Antwort: "geh zu Annette und vertragt Euch wieder". Als ich erwachsen war, habe ich sie mal gefragt, warum sie niemals Partei ergriffen hat. Darauf antwortete sie: "Ich bin doch nicht blöd, ihr habt Euch doch schon lange wieder vertragen, während wir uns dann mit den Nachbarn streiten."

Und dies ist mein Lieblingslied gewesen:

1. Lütt Matten, de Has',
de mak sik en Spaß,
he weer bi't Studeeren,
dat Danzen to lehren,
un danz ganz alleen
op de achtersten Been.

2. Keem Reinke, de Voß
un dach: "Das en Kost!"
un seggt: "Lüttje Matten,
so flink oppe Padden?
Un danzst hier allen
oppe achtersten Been?

3. Kumm, lat uns tosam!
Ik kann as de Dam'.
De Kreih, de speelt Fitel;
denn geiht dat kanditel;
denn geiht dat mal schön
op de achtersten Been!"

4. Lütt Matten gev Pot.
De Voß beet em dot
un sett sik in Schatten,
verspies' de lütt Matten.
De Kreih, de kreeg een
vun de achtersten Been.

Annette und ich

Dieses Bild stellt meine älteste Freundin Annette und mich dar. Wir sind 1965 geboren und haben schon unseren allerersten Geburtstag miteinander gefeiert. Aufgewachsen sind wir in Bardowick und haben während unserer Kindheit gegenüber gewohnt. Jetzt wohnt Annette mit zwei supertollen Kindern im alten Land.

Gerhard Schöne Weil ich Geburtstag hab

Die Hafenrundfahrt war bestimmt 1x pro Jahr angesagt, denn ohne hätte es keiner von uns Dreien ausgehalten.

Ein Fahrradkorso, der vom Siedlerbund organisiert wurde.

Auch für die Kunst des Zauberns hielt der Garten her, vor allem Karinas verängstigtes Kaninchen.

Doris Day Que Será, Que Será

Und hier kann ich voller Stolz behaupten, daß wir die erste Kindergruppe im Dorf waren, die sich am Umzug des Erntedankfestes beteiligte. Als Thema wählten wir das Märchen vom Binger Mäuseturm. Das Kind, welches hinter mir lief, weiß ich nicht mehr, aber von links nach rechts sind die Personen: Karina - Franziska - Karin - Annette - und ich.

Der Dom in Bardowick

Hier habe ich beim Kindergottesdienst mitgemacht. Das hat mir Freude bereitet und ich erinnere mich heute liebend gern, an die Menschen, denen ich damals begegnet bin und die Kinder, mit denen wir den Kindergottesdienst gefeiert haben.... (nicht wahr Frau Rose, Frau Schwarz, Marlies, Manuela, Friedchen und Herr Wilcke?).

Im Zusammenhang damit steht der EC - Jugendbund in Wittorf.

Menschen, die mich positive beeinflußt haben

Lieblingslied während der EC Jugendzeit

Während der Zeit im EC Jugendbund in Wittorf habe ich unglaublich viel für mein Leben mit nach Hause genommen. Irgendwann haben wir ein Gruppenphoto gemacht. Und ich werde bestimmt nicht verraten, wer etwa 1982 so ausgesehen hat.

Und schließlich gab es eine Clique, in der ich mich geborgen fühlte, und Spaß ohne Ende hatte:

Hildegard Knef Für mich soll's rote Rosen regen

Extrabreit / Hildegard Knef - Für mich soll's rote Rosen regen

Und einen Jahrgang, zu dem man notgedrungen gehörte, auch wenn es nur der Erlangung des Abiturs diente, wenigstens fehle ich auf dem Bild.

 

Die Karte von Bardowick


 

 

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